Schuldgefühle loslassen. Wie kann das gelingen?

Schuldgefühle loslassen. Wie kann das gelingen?

Schuldgefühle loslassen. Wie kann das gelingen?

 

Als Kinder übernehmen wir oft innerlich die Verantwortung für etwas, das wir gar nicht zu verantworten haben und wir fühlen uns schuldig. An solchen Schuldgefühle tragen wir dann auch als Erwachsene häufig noch schwer und sie sind gar nicht so leicht loszuwerden, selbst wenn wir wissen, dass sie eigentlich unberechtigt sind.

In einer Channeling-Sitzung kürzlich meldete sich Maria Magdalena zu Wort und gab uns ein wundervolles Bild an die Hand, mit dem ein solches Loslassen leichter gelingen kann. Mit dem Einverständnis meiner Klientin darf ich dieses Bild hier weitergeben, denn möglicherweise kann es auch dich dabei unterstützen, eine innere Vorstellung loszulassen. Bitte beachte, dass ich hier nur die Idee weitergebe, aber nicht die Energie der Sitzung, in der die geistige Präsenz von Maria Magdalena spürbar und wirksam war.

Die Klientin empfand Angst bei der Vorstellung, ihr Schuldgefühl loszulassen, denn es war doch seit ihrer Kindheit so sehr ein Teil ihrer selbst geworden. Sie fand es schwierig sich vorzustellen wie es wohl sein würde, ohne diese Schuldgefühl zu sein. Maria Magdalena schlug vor, dass sie sich ihr Schuldgefühl vorstellen könnte als sehr großen Eisklotz. Dieser Eisklotz war durchaus sehr schön, er glitzerte und wenn die Sonne darauf fiel, reflektierte er das Sonnenlicht in vielen Farben. Es war ein wunderschöner Eisklotz.

„Doch jetzt ist es Frühling und die Sonne schickt immer mehr Wärme und Licht, damit das Leben in der Natur wieder erwacht.“, sagte sie. „Die Vögel zwitschern schon ganz fleißig. Und dein Eisklotz“, sagte Maria Magdalena, „weiß, dass er jetzt nach und nach, Tropfen für Tropfen, in der zunehmenden Wärme schmelzen wird. Er ist bereit dazu. Er macht das sogar sehr gerne, denn er freut sich auf seine neue Aufgabe, die Erde zu benetzen, zu befeuchten. Zusammen mit dem Sonnenlicht trägt das Wasser des Eisklotzes jetzt dazu bei, dass die Pflanzen wieder sprießen und wachsen können. Es ist Frühling. Der Eisklotz hatte dieses ganze Wasser gespeichert und aufbewahrt. So ähnlich hat dein Gefühl schuldig zu sein, eine Menge Energie für dich gespeichert und aufbewahrt. Und jetzt ist es an der Zeit, den Eisklotz deiner Schuld schmelzen zu lassen, damit das Leben in dir neu erwachen kann, wie in der Natur, die du da draußen beobachten kannst.

Lass dir Zeit dabei. Du kannst jeden Tag deinen Eisklotz anschauen und sehen, wie er langsam kleiner wird. Wie er in der Wärme und im Sonnenlicht schmilzt und mit seinen Wassertropfen die Erde tränkt, wie er das Leben und das Wachsen fördert. Es ist auch dein Leben und Wachsen. Der Frühling ist da.

Und wenn du mal versucht bist, den Eisklotz zu packen und in die Tiefkühltruhe zu stecken, damit er doch noch ein bisschen länger konserviert bleibt, dann kannst du an mich denken,“ sagte Maria Magdalena „und mich um Unterstützung, um Kraft und Klarheit bitten, wenn du möchtest.“

So ähnlich sprach Maria Magdalena und hat uns, so finde ich, mit dieser Vorstellung, diesem Bild, eine Idee zur Verfügung gestellt, die nicht nur wunderschön, sondern auch hilfreich und praktikabel ist, wenn wir uns darauf einlassen.

 

Ina Martina Klein

8.3.2017