Wenn ihr euch wegen der Enge und Nähe auf die Nerven geht bei der Ausgangsbeschränkung hab ich einen Tipp für euch.

Geht ihr euch auf die Nerven bei der Ausgangsbeschränkung?

Geht ihr euch auf die Nerven bei der Ausgangsbeschränkung?

Ein Tipp zum Grenzen-Setzen!

Geht Ihr euch auf die Nerven, weil es eng ist und ihr rund um die Uhr aufeinanderhängt. Alles läuft ja nur noch zu Hause ab und draußen gibt es viel weniger Ablenkung und Unterhaltung als wir uns das wünschen? Bist du ständig zusammen mit anderen, in der Familie, mit dem Partner, in der WG? Dann ergeht es dir vielleicht so wie meinem Nachbarn, der mir von gegenüber zugerufen hat: „Ich hätte einfach gerne mal eine halbe Stunde für mich allein.“

Hier hab ich wichtige Telefonnummern zusammengeschrieben, für den Fall, dass es brenzlig wird. Bitte mach davon Gebrauch!

Geht ihr euch auf die Nerven bei der Ausgangsbeschränkung? Telefonnummern für den Notfall

Hier kommt meine Idee für euch!

Damit jeder sich zurückziehen kann, legt ihr einen Rückzugsbereich in eurer Wohnung fest, ein Eckchen, einen Raum, was eben möglich ist, Dort kann jede und jeder mal ungestört und für sich sein. Es soll ein Alleinseins-Ort sein, der STOPP-Bereich. Hier wirst du nicht gestört, nicht angesprochen und nicht einmal angeschaut.

Wenn ihr nicht den Luxus genießt, ein abgeschlossenes Zimmer vorübergehend als STOPP-Bereich benutzen zu können, findet eine andere Möglichkeit. Es kann ein Ort in einem gemeinschaftlich genutzten Zimmer sein, vielleicht einfach ein Stuhl oder ein großes Kissen auf dem Boden. Diesen Bereich kennzeichnet ihr zum Beispiel mit einem kleinen Teppich oder einer anderen Markierung. Oder ihr trennt den Bereich optisch mit einem Regal ab.

Ihr bastelt ein STOPP-Schild!

Wenn ihr nicht den Luxus genießt, ein abgeschlossenes Zimmer vorübergehend als Stopp-Bereich zur Verfügung haben, findet ihr eine andere Möglichkeit. Es kann ein Ort in einem gemeinschaftlich genutzten Zimmer sein, vielleicht einfach ein Stuhl oder ein großes Kissen auf dem Boden. Diesen Bereich kennzeichnet ihr zum Beispiel mit einem kleinen Teppich oder einer anderen Markierung oder trennt ihn optisch mit einem Regal ab.

Wenn euer STOPP-Bereich in einem Raum ist, den ihr zusammen nutzt, denkt euch ein Signal aus, das den Mitbewohnern zeigt, dass sich da gerade jemand nicht gestört werden darf. Das könnte zum Beispiel ein roter Schal sein, der getragen wird, um zu zeigen: Stör mich nicht! Ich bin im STOPP-Bereich!

Wer trägt den roten Schal?

Vorher müsst ihr euch natürlich absprechen und die Sache klären. Wenn also das Stopp-Schild an der Tür hängt oder jemand den roten Schal trägt, heißt das: NICHT STÖREN! Das ist absolut und hundertprozentig von allen zu respektieren. Wer etwas von dir will, wartet damit, bist das Schild weg ist oder der rote Schal abgelegt ist. Das gilt für alle, für jede und jeden – natürlich auch für Kinder!

Ihr könnt ausmachen, wie lange so eine Rückzugsphase dauern darf. Fairness von allen Parteien ist angesagt!

Wichtig ist noch, dass niemand den Grund für den eigenen Rückzug erklären muss. Natürlich braucht sich erst recht niemand dafür zu entschuldigen. Das ist nicht nötig und auch nicht erwünscht! Niemand muss erklären, was los ist, was der Grund ist, usw. Du – oder wer auch immer – hängst das STOPP-Schild auf oder hängst dir den Schal um und die Sache ist für alle klar. Klaro?

Viel Erfolg und viel Spaß wünsche ich euch!

Probiert das STOPP-Schild aus! Findet einen kleinen STOPP-Bereich in eurer Wohnung und schreibt mir, welche Erfahrungen mit eurem Rückzugsbereich macht.

Gerne helfe ich dir auch bei anderen Beziehungs-Themen. Schreib mir einfach über das Kontaktformular.

Eure Ina Martina Klein

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